Viele Webseiten im Internet sorgen dafür, dass Radfahrer Sehenswürdigkeiten, Strecken, Hotels und Ausflugziele schnell finden. Doch wer mit dem Velo unterwegs ist, hat irgendwann vielleicht auch eine Panne. Großansicht Grossansicht [Boxeinstellungen bearbeiten] Mit dem Portal fahrrad-notdienst.de finden sie schnelle Hilfe. Das Verzeichnis hat sich der Gersfelder Jürgen Ehrhardt ausgedacht. Nutzbar ist das System mit dem Computer, Laptop oder WAP-fähigem Mobiltelefon. Dazu klickt sich der Nutzer das Bundesland und den Landkreis an, in dem er gerade Hilfe benötigt, und erhält Adressen und Telefonnummern von Pannenhelfern. Eine topografische Karte zeigt den Standort. Ziel ist, möglichst viele Fahrradhändler in das Verzeichnis aufzunehmen. „Es soll ein flächendeckendes Netz in ganz Deutschland geschaffen werden“, sagt Ehrhardt. Angesprochen sind neben Fahrradhändlern und -werkstätten, Bett-and-Bike-Anbieter, Beherbergungsbetriebe, Jugendherbergen oder Tankstellen. Wer einen Fahrrad-Notkoffer des ADFC hat, oder bei Platten, wackligen Pedalen, defekter Beleuchtung und anderen Fahrradpannen helfen kann – und will – darf sich anmelden. Ehrhardt überprüft die Anmeldedaten, damit auch wirklich nur jene in die Datenbank gelangen, die effektiv helfen können. Die Anmeldung ist für Anbieter und Nutzer kostenlos. SO FUNKTIONIERT'S Die Nutzung des Portals ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Pannenhelfer und Fahrradhändler können sich mit Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten sowie ihrem Leistungsumfang eintragen lassen. Gebühren werden nicht erhoben. Gleichzeitig müssen sie aber versichern, dass sie fahrradgerechtes Werkzeug zur Verfügung stellen können oder einen Fahrradkoffer des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs haben. / zn fahrrad-notdienst.de Entstanden war die Idee mit dem Notdienst, nachdem immer wieder bei Ehrhardt nachgefragt wurde, ob er mit Flickzeug, Schlauch oder Luftpumpe aushelfen könne. Ehrhardt führte 19 Jahre lang die erste Fahrradkneipe Deutschlands im Gersfelder Bahnhof. Direkt an Rhönbahn und Fulda-Radweg gelegen, war er für viele Reisende erster Ansprechpartner und Auskunftstelle bei Defekten am Zweirad. Die Kneipe schloss der gebürtige Bremerhavener vor Kurzem altersbedingt. Das Thema Velo lässt ihn aber nicht los: Seit rund einem Jahr bastelt er an der Webseite. Seit fast zehn Jahren betreibt er zusätzlich die Seite fuldaradweg.de. Artikel bei der Fuldaer Zeitung
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